Hydroxypathie

Hydroxypathie

Die Hydroxypathie kann als eine grundlegende Therapie in der Naturheilkunde bezeichnet werden. Geprägt wurde der Terminus für eine neue Therapie, eine Prä-The-rapie, von Ronald Fischer. Der Begriff ist aus den Worten Hydro-genium (Wasserstoff), Oxygenium (Sauerstoff), Hydroxid [OH]- und -pathie (Leiden, Krankheit) zusammengesetzt.

In der Hydroxypathie werden also Verbindungen von Wasserstoff-Ionen, Sauerstoff-Ionen und deren mögliche Hydroxid-Ionen ein-gesetzt bzw. initiiert, um den pH-Wert positiv zu beeinflussen. Dies geschieht durch eine Stärkung der Puffersysteme im Blut und in den Zellen sowie den Zellzwischenräumen. Hierbei werden durch ein Basenkonzentrat den Zellen negativ geladene Hydroxid-Ionen [OH]- zur Verfügung gestellt, die in den Zellen Verbindungen mit den H-Ionen herstellen: es entsteht so neutrales Wasser. Gleichzeitig ist die Zelle wieder negativ gepolt, Ionenkanäle in den Zellen können wieder positiv geladene Ionen wie etwa Magnesium aufnehmen. Gewissermaßen sind die Poren der Zelle wieder geöffnet und Schlacken können heraus transportiert werden. Zellen, die negativ geladen sind, benötigen in der Regel übrigens keine Therapie, denn sie sind in den sozialen Verbund der sie umgebenden Zellen eingebettet und nicht wie positiv geladene Zellen zur Kommunikation mit ihrer Umgebung unfähig. Ein positiv geladenes Magnesium-Ion etwa kann ein positiv geladenes Ionenkanälchen nicht passieren. Gerade bei chronischen Erkrankungen ist es häufig von Nutzen, den Säure-Basen-Haushalt unter Berücksichtigung der notwendigen negativen Zellspannung, die die Arbeit der „Poren“ der Zelle steuert, zu unterstützen. Die deutschen Medizinnobelpreisträger Erwin Neher und Bert Sakmann haben schon in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit ihrer sogenannten Patch-Clamp-Technik eine Messmethode zur Bestimmung der Ladung der Ionen-kanälchen entwickelt und sind für ihre Entdeckungen um die Ionen-kanäle verdient mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden.

Hydroxypathie in der Praxis

Viele Organismen sind nicht mehr imstande, ehemals wirkungsvolle Therapien zu verwerten. Der Pischinger-Raum ist oft zu sehr „vermüllt“, als dass er noch in der Lage wäre, seine Aufgabe als Transportraum zufriedenstellend zu erfüllen. Die Hydroxypathie kann diese Therapiestarre beenden und die Grundregulation fördern. Unter sehr vielen erfolgreichen Behandlungen, die in der Praxis des Autoren durchgeführt wurden, sollen an dieser Stelle drei Fälle kurz dargestellt werden:

 

    1. Eine Patientin mit einer zwanzigjährigen Diabetes-Leidensgeschichte, bei der es nie gelang sie richtig einzustellen, atmete bereits nach 6-wöchigen Einnahme eines besonderen Basenkonzentrats (hier jenes der Firma SanaCare) erleichtert auf, weil es ihr deutlich besser ging, sie sich kräftiger fühlte und ihre morgendlichen Blutzuckerwerte von über 300 mg/dl auf 140 mg/dl sanken. Ihre Puffersysteme im Blut waren anfangs einfach zu schwach.
    2. Ein Patient mit einem Burnout-Syndrom konnte sich endlich wieder auf den Weg machen, sein Leben neuzugestalten, nachdem er eine 8-wöchige Kur mit Basenkonzentrat abgeschlossen hatte.
    3. Letztendlich konnte mit derselben Methode auch einem Sportler mit Asthma wieder zur Ausübung seines Leistungssports verholfen werden.

Hydroxypathie bei der Diagnosefindung

Beeindruckend ist in diesem Zusammenhang der Geschmack des Basenkonzentrates, der bei jedem Menschen ein anderer ist. Wie schon erwähnt, verbinden sich die Ionen des Basenkonzentrates mit den Ionen des Menschen z. B. im Speichel. Salze entstehen, die teilweise äußerst unangenehm schmecken; man schmeckt sich gewissermaßen selbst. Nach einigen Wochen verschwindet der Geschmack meist. In der Geschmackstabelle (siehe unten) kann man nachlesen, welche Organfunktionsschwächen dabei einem speziellen Geschmack zugeordnet werden. Eine Veränderung des Säure-Basen-Haushaltes kann so am Geschmack des Basenkonzentrats selbst festgestellt werden: Je intensiver der „ungewöhnliche“ Geschmack, umso schwächer ist die Grundregulation der Zellen.

 

Kommen Sie in die Vitalis-Lounge Gersfeld und machen Sie selbst den Geschmackstest. Hier erfahren Sie sofort, in welchem Organ die Funktion beeinträchtigt ist.  Je intensiver Sie den für Sie ungewöhnlichen Geschmack schmecken, umso stärker ist Ihre Säurebelastung.

Hydroxypathie in der Verbindung mit anderen Therapien

Eine empfehlenswerte 6-Wochen-Kur zur Entsäuerung/Entgiftung besteht in der Kombination von SanaCid, dem SanaBasenkonzentrat und SanaMin (Natur-Klinoptilolith). Auf die stärkende Eigenschaft des Basenkonzentrats sind übrigens mittlerweile auch eine ganze Reihe deutscher Leistungssportler aufmerksam geworden. Wie Sie SanaBasenkonzentrat und SanaCid im aktiven Sport für bessere Leistungen einsetzen können, erfahren Sie bei uns.

Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die grundlegende Säure-Basen-Regulation, wie sie hier beschrieben worden ist, als Türöffner für andere Therapien fungieren kann: So können homöopathische Ansätze besser funktionieren, phytotherapeutische Maßnahmen unterstützt und verstärkt werden und Massagen nachhaltiger wirken. Auch für den Einsatz als ergänzende Therapie bei Krebserkrankungen liegen gute Erfahrungen vor.